15 Things to do in Sydney – Insidertipps und Empfehlungen für eure Reise nach Sydney

23. September 2018

Sydney hat viele Gesichter. Von der pulsierenden Millionenmetropole, über das entspannte Urlaubsparadies am Pazifik, dem multikulturellen Schmelztegel bis hin zum innovativen Kreativhub, mal schick, mal leger, mal hip, mal alternativ, mal modern, mal traditionell, die Stadt erfüllt all diese Kategorien. Wahrscheinlich ist es genau dieser einzigartige Mix, der Sydney zur in meinen Augen lebenswertesten und besten Stadt der Welt macht. Wer einmal länger in Sydney war, muss diese Stadt einfach lieben.

Von den hektischen Straßen und Hochhausschluchten des Central Business Districts über die unzähligen Traumstrände, welche oft nur eine kurze Fährenfahrt vom Stadtzentrum entfernt liegen, bis hin zur verschlafenen Vorstadtatmosphäre  der bunten und vielfältigen Vororte, Sydney macht es einem unfassbar leicht sich wohl, ja sogar zuhause zu fühlen. Auch die entspannte und freundliche Art der Sydneysider trägt das Ihre dazu bei. Ich kam mittlerweile bereits zweimal in den Genuss länger Zeit in Sydney zu verbringen und in keiner der vielen Städte die ich in den letzten Jahren besuchen durfte, hatte ich so rasch und so intensiv das Gefühl, mich genau am richtigen Ort zu befinden, wie in Sydney. Damit auch euer nächster Sydney-Trip ein voller Erfolg wird, habe ich einige der Top-Aktivitäten in Sydney sowie persönliche Highlights und Empfehlungen für Sydney zusammengefasst.

Meine 15 Highlights und Insider-Tipps für Sydney

1. Bondi to Coogee Coastal Walk

Der Bondi to Coogee Coastal Walk ist eines meiner absoluten Highlights in Sydney und steht immer ganz oben auf meinen Listen voller Sydney Tipps, welche ich Jahr für Jahr für Freunde und Bekannte schreibe, die nach Down Under reisen. Circa 6km führt einen dieser in etwa 2-3 stündige Spaziergang die Küste der östlichen Suburbs von Sydney entlang, von Bondi Beach über Tamarama Beach, Bronte Beach, Collaroy Beach, Gordon‘s Bay bis nach Coogee. Entlang der Strecke folgt ein atemberaubender Ausblick auf den nächsten und man sollte definitiv etwas extra Zeit für Fotos einplanen. Alles in allem wahrscheinlich einer der schönsten Spaziergänge der Welt.

Mein Tipp: beginnt den Tag mit einem gemütlichen Frühstück bei Harrys Bondi in North Bondi, einem meiner Liebsten Frühstückslokale in Sydney. Danach beginnt ihr euren Spaziergang entlang der Strandpromenade in Bondi Beach und genießt den entspannten Flair von Sydneys berühmtesten Stadtstrand. Wer noch eine kurze Abkühlung vor dem Spaziergang braucht, kann bei Bondi Icebergs noch ein paar Längen im wahrscheinlich meistfotografiertesten Rockpool der Welt schwimmen. Danach geht es dann weiter entlang der Küste. Nehmt euch Zeit die Ausblicke zu genießen und ein paar spektakuläre Fotos von den Klippen, den wunderschönen Buchten und der Küstenlinie zu knipsen. Etwa auf halber Strecke liegt der Strand von Bronte, welcher eine gute Gelegenheit bietet, zwischendurch mal kurz ins Wasser zu hüpfen, wobei auch Gordon‘s Bay, kurz vor dem Ende des Spaziergang, ein wahres Paradies für Schnorchler ist.

Rechtzeitig zur Golden Hour solltet ihr dann in Coogee ankommen, wo ihr euch vom Dolphins Point den Sonnenuntergang ansehen könnt, bevor ihr euch im hippen und bei Locals sehr beliebten Coogee Pavillon unbedingt noch einen Drink und eine der besten Pizzen der Stadt gönnen solltet. Mit dem Bus kommt ihr danach auch wieder ganz einfach und direkt von Coogee zurück ins Stadtzentrum.

2. Spaziergang durch die Botanic Gardens, zum Opera House & The Rocks

Das erste woran die meisten Menschen im Zusammenhang mit Sydney denken, ist sicher das weltberühmte Sydney Opera House sowie die nicht weniger beeindruckende Sydney Harbour Bridge. Klarerweise sollte man es sich bei einem Besuch der Pazifikmetropole nicht nehmen lassen, sich die beeindruckende und ikonische Architektur des Sydney Harbour anzusehen. Ein Spaziergang durch die farbenprächtigen Royal Botanic Gardens, runter zum Wasser und von dort zum Sydney Opera House und entlang des Fährhafens Circular Quay bis nach The Rocks, ist der ideale Start in einen Sydney- bzw Australienurlaub.

Am besten beginnt ihr den Spaziergang am äußeren Eingang der Botanical Gardens an der Ecke Art Gallery Road/Mrs Macquaries Rd und schlendert dann gemütlich durch die beeindruckende Parkanlage der Botanic Gardens hinunter zum Wasser. Dort angekommen orientiert ihr euch linker Hand und folgt dem Weg am Wasser entlang, wo ihr schon bald das Segelförmige Dach des monumentalen Sydney Opera House entdecken werdet. Vor dem Opera House gibt es ganz unten am Wasser übrigens einen tollen Fotospot mit freiem Blick auf die Harbour Bridge. Nach dem Opernhaus folgt ihr einfach der Flaniermeile um entlang des Fährenhafens Circular Quay auf die dem Opernhaus gegenüberliegende Seite des Hafens ins historische Hafenviertel the Rocks zu kommen. An Tagen, an denen kein Kreuzfahrtschiff im Sydney Harbour angelegt hat, kann man den Pier ganz nach vorne spazieren und steht dann quasi direkt am Wasser gegenüber vom Opera House. Aber auch wenn ein Schiff ankert müsst ihr nicht verzweifeln. Einfach hinter dem Schiffsterminal vorbei Richtung Park Hyatt Hotel gehen. Vom Pier beim Park Hyatt Hotel und der daneben gelegenen Grünfläche habt ihr die perfekte Sicht auf die Oper und einen super Spot für denkwürdige Urlaubsfotos.

Den Spaziergang beendet ihr schließlich mit einem Bummel durch die kleinen Boutiquen in the Rocks wo auf charmante Art und Weise Vergangenheit und Gegenwart aufeinander treffen. Am Wochenende, finden direkt hinter dem Sydney Museum for Contemporary Art die The Rocks Markets statt, welche jedenfalls einen Besuch wert sind. Zuletzt noch ein kleiner Insider-Tipp: auf der Panorama Terasse des bei Locals sehr beliebten Glenmore Hotel in the Rocks könnt ihr den Tag gemütlich bei einem kühlen Pale Ale inklusive kleinem Snack ausklingen lassen.

3. Manly Ferry & Manly Scenic Walks

Eine meiner liebsten Aktivitäten in Sydney, ist die Durchquerung des Sydney Harbours auf der Manly Ferry, welche einen direkt von von Circular Quay nach Manly bringt. Man steigt ein, an einem der hektischsten und belebtesten Orte Sydneys und steigt mitten im entspannten Urlaubsparadies wieder aus. Zuvor bekommt ihr auf der Fähre aber noch ein paar atemberaubende Ausblicke auf Oper, Harbour Bridge und die zahlreichen Buchten des Hafens von Sydney geboten. Spätestens auf dieser Fährenfahrt sollte jedem klar werden, dass man in der wahrscheinlich schönsten Stadt der Welt gelandet ist. Ein kleiner Tipp für die Fährenfahrt: die Manly Ferry (nicht Manly Fast Ferry) gehört zu den öffentlichen Verkehrsmitteln Sydneys. Um mit der Fähre fahren zu können, benötigt ihr eine Opal Card mit genügend Guthaben.

Die Fährenfahrt ist allerdings nur der Beginn eines wunderschönen Tagesausflugs in Sydney. In Manly gibt es nämlich einiges zu sehen und zu tun. Den Sportlichen unter euch kann ich auf jeden Fall den Manly Northhead Walk und den Manly Scenic Walk empfehlen. Der Northhead Walk führt euch vom Fährenterminal rechter Hand auf den North Head zum berühmten Fairfax Lookout, von wo aus ihr einen sagenhaften Ausblick, sowohl auf den Hafen und die Skyline von Sydney als auch auf den Pazifik habt (wer weniger bewegungsaffin ist, kann auch mit einem Uber bis ans Ende des Manly Scenic Drives am Northhead fahren). Von den Lookouts könnt ihr den Northhead mit einem gemütlichen “Bushwalk” überqueren,  um nach einer guten halben Stunde beim ebenso schönen Shelly Beach Headland Lookout noch einmal einen phänomenalen Blick auf die Steilküste entlang der anderen Seite des Northheads zu erhaschen. Danach gehts runter zum wunderschönen Shelly Beach, welcher dank des klaren Wassers und der geschützten Bucht ein wahres Paradies für Schnorchler ist! Von Shelly Beach führt einen der Scenic Walk die Küste entlang zu Sydneys zweitem berühmtem Stadtstrand -Manly Beach, wo man es sich nicht nehmen lassen sollte einmal ins Wasser zu springen und den Surfern bei ihren Kunststücken zuzusehen.

Ein weiterer schöner Spaziergang in Manly ist der Spit Bridge to Manly Walk, welcher euch von der Spit Bridge entlang der Küste über Fisher Bay, Sandy Bay und Clontarf Beach bis zum Sydney Harbour National Park bei Castle Rock führt. Von dort spaziert ihr dann um den Dobroyd Head bis zum Grotto Point und dem beeindruckenden Arabanoo Lookout. Zuletzt könnt ihr am Reef Beach oder bei Forty Baskets noch kurz ins Wasser springen, bevor man dann am Manly Boulevard ankommt, von wo aus euch die Fähre zurück in die Stadt bringt.

4. Bummeln und Shoppen in Surry Hills & Paddington

wahrscheinlich mein Lieblingsviertel in Sydney ist Surry Hills, wo ich euch auch empfehlen würde eure Unterkunft zu buchen. Surry Hills grenzt direkt an den Central Business District von Sydney und gilt als eines der gehobeneren In-Viertel der Stadt. In Surry Hills findet ihr einige der besten Restaurants, Bars & Cafés, coolsten Stores & Boutiquen sowie jede menge coole und hippe dabei aber überaus freundliche Menschen, wobei es zudem eine der Gegenden mit der gefühlt höchsten French-Bulldog-Dichte der Welt ist. Die traditionellen Terrace Houses im viktorianischen Stil und die vielen zu Shops und Gastronomie umfunktionierten Backstein-Lagerhäuser, tragen das ihre zum Charme des Viertels bei. Während Surry Hills, in den 1930er Jahren noch als eines der übelsten Slums von Sydney galt, ist es heute eines der besten und beliebtesten Viertel der Stadt. Ich würde meinen Surry Hills ist quasi das Soho von Sydney und ein absolutes Must-See für Foodies, Fashionistas, Hipster, Vintage-Shopper, Lifestyle-Touris, ja eigentlich für jeden. Ich würde euch empfehlen den Tag mit einem gemütlichen Frühstück im Four Ate Five zu beginnen und danach einfach auf der Crown Street zu bummeln und in den netten Boutiquen zu stöbern. Gönnt euch ein Eis bei Messina und schlendert die Crown Street bis zur Oxford Street. Von dort könnt ihr den Bus ins nahe gelegene, schicke Paddington mit seinen zahlreichen Nobel-Boutiquen nehmen. Meine Shopping Highlights in Surry Hills sind zB The Standard Store, A.P.C., Pigeonhole, Nique und der Collector Store. In Paddington solltet ihr unbedingt bei Incu und Assembly Label vorbeischauen. Zum Abendessen, gehts dann wieder zurück nach Surry Hills, wo sich mit Nomads und ChinChin zwei der angesagtesten und besten Restaurants befinden.

5. Ausflug nach Watsons Bay & Spaziergang zum Lighthouse am South Head

ein weiteres Highlight bei jedem Sydney Besuch ist ein Ausflug nach Watsons Bay. Mit der Fähre von Circular Quay aus innerhalb von 15 min erreichbar, gilt Watsons Bay als entspannte Wohlfühloase und Rückzugsort der Sydneysider. Einmal an der Watsons Bay Wharf angekommen, empfehle ich euch auf jeden Fall den gemütlichen ca 1 stündigen (hin und retour) Spaziergang zum South Head und dem darauf thronenden Hornby Lighthouse. Am Weg zum Leuchtturm kommt ihr auch bei der wunderschönen Camp Cove, einem kleinen aber feinen bei Locals & Familien sehr beliebten Strand mit Blick auf die Skyline Sydneys vorbei. Nach einer kleinen Abkühlung, gehts dann am anderen Ende des Strands die Stufen rauf zum kurzen Spaziergang welcher euch direkt, innerhalb von 15-20 min zum Leuchtturm führt. Vom South Head aus habt ihr dann auch eine spektakuläre Aussicht zum einen auf die Skyline der Stadt zum anderen auf den Manly North Head und den Pazifikausgang des Hafens von Sydney. Danach könnt ihr euch entweder an einem der am Weg liegenden Strände noch einmal abkühlen. Zum Abschluss eurer perfekten Watsons Bay Experience würde ich euch noch empfehlen im Watsons Bay Hotel auf einen Snack und den ein oder anderen Drink mit traumhaftem Ausblick vorbeizuschauen.

6. Frühstücken in Sydney wie ein Local

Wie ich euch ja bereits verraten habe, hat sich ausgiebiges Frühstücken während unserer Zeit in Sydney zu einem richtigen Hobby für uns entwickelt. Dies lag auch daran, dass die Stadt einfach auch eine großartige und einzigartig vielfältige Frühstückskultur bietet. Außerdem hat man doch gerade im Urlaub das Bedürfnis sich auch einmal etwas zu gönnen. Von köstlich frischen Avocados mit pochierten Eiern auf leckerem, getoasteten Sauerteigbrot, über Housemade Granolas mit exotischen Früchten, belebenden Smoothiebowls, Superfoods bis hin zu sündhaft fluffigen Pancakes und Hotcakes die einem verziert wie Kunstwerke serviert werden, in Sydney werden feuchte Frühstücksträume Realität. Obendrein hat sich in den angesagten Gegenden der Stadt auch eine rege Kaffeeliebhaberszene entwickelt, weshalb auch die Coffee Addicts unter euch garantiert auf ihre Kosten kommen. Wenn ich euch ein Frühstückslokal nennen müsste, dass ihr in Sydney ausprobiert haben müsst, dann ist das definitiv das The Grounds of Alexandria Café. Gleich danach folgt Harrys Bondi in North Bondi. In Surry Hills, solltet ihr jedenfalls im Cuckoo Callay on Crown gewesen sein. In Newtown empfehle ich euch Brewtown Newtown. Wenn ihr auf der Suche nach gutem Essen und Kaffee im Central Business District seid, schaut mal im Fine Food Store im The Rocks Viertel vorbei! Meinen ultimativen Sydney Frühstücksguide findet ihr HIER.

7. Tagestrip zu den Northern Beaches

Was Sydney so besonders für mich macht ist der einzigartige Mix aus Metropole & Urlaubsparadies. Als letzteres qualifiziert sich Sydney vor allem auch aufgrund seiner vielen Strände. Mit dem Bus in 1-2h erreichbar findet man im Norden der Stadt zB einen Traumstrand nach dem anderen. Ein Ausflug zu den Northern Beaches sollte, wenn man genügend Zeit in Sydney hat daher jedenfalls auf der To-Do Liste stehen. Am berühmtesten ist dabei sicherlich Palm Beach mit seiner langegezogenen Doppelbucht und dem dahinter thronenden Barrenjoey Head samt Leuchtturm und jeder Menge atemberaubender Aussichtspunkte. Kein Wunder dass Palm Beach letztlich auch als Drehort der wahrscheinlich bekanntesten australischen Fernsehserie “Home & Away” ausgewählt wurde. In Palm Beach empfehle ich euch jedenfalls einen gemütlichen Lunch bei The Boathouse (auch wenn man hier aufgrund der Popularität gelegentlich ein wenig auf einen Platz warten muss). Danach solltet ihr auf jeden Fall auch den etwa 30 minütigen Spaziergang hoch zum Barrenjoey Lighthouse machen, die Aussicht von oben entlohnt garantiert sämtliche Mühen beim Aufstieg. Am Weg sowie oben entlang der Klippen finden sich auch einige wirklich coole Fotospots. Etwas weiter südlich entlang der Busstrecke von Sydney nach Palm Beach liegt ein weiterer wirklich sehr sehenswerter Strand, der den klingenden Namen Avalon Beach. Der Legende nach überlegte die 90er-Jahre Kultserie Baywatch kurzzeitig, ihr Dreharbeiten dorthin zu verlegen. Wie ich finde aus gutem Grund, abgegrenzt von einem mächtigen Felsvorsprung bietet Avalon eine traumhaft schöne Bucht und ist aufgrund des starken Wellengangs auch bei Surfern unheimlich beliebt. Wenn man einen Tagesausflug zu den Northern Beaches unternimmt, kann man Avalon prima bei der Rückfahrt nach Sydney am Nachmittag noch mitnehmen.

8. Helikopter Flug über dem Sydney Harbour

Wenn ich allerdings die Wahl hätte für welche Aktivität in Sydney ich etwas mehr Geld ausgeben möchte, dann stünde jedenfalls ein Helikopterflug über den Hafen an oberster Stelle. Ich habe meiner Freundin einen solchen zu Weihnachten geschenkt und mir damit auch selbst eine unglaubliche Freude bereitet. Nun war ich vor meinem ersten Heliflug zugegebenermaßen etwas nervös, sobald wir allerdings vom Terminal beim Flughafen Mascot südlich von Sydney abgehoben waren und ich erstmals die Aussicht auf den vor uns liegenden CBD mit seinen Hochhausschluchten sah, schlug diese Nervosität augenblicklich in absolute Begeisterung um. Danach ging es weiter über dir Brücke, vorbei am Opernhaus, in einer Achterschleife über den Hafen. Am Rückweg fliegt man entlang der Pazifikküste zurück zum Flughafen und bekommt dabei noch einmal völlig neue Eindrücke von den Eastern Beaches rund um Bondi und Coogee. Alles in allem ein nicht ganz günstiger Spaß, aber meiner Meinung jeden Dollar wert. Für ca 200 AUD ist man dabei. Wir waren übrigens mit Sydney Heli Tours unterwegs und rundum zufrieden. Vom Pickup beim Hotel über die Einschulung und den Flug bis hin zum Transfer zurück in die Stadt hat alles wunderbar geklappt.

9. Entspannen an einem der zalreichen Stadtstrände

nun habe ich bereits viel über Spaziergänge rund um oder entlang der wunderschönen Stadtstrände Sydneys gesprochen, allerdings war man nicht voll und ganz in Sydney wenn man zumindest einen Tag einmal an einem dieser entspannt und das schöne Wetter genossen hat. Meine Lieblingsstrände zum Baden und Entspannen in Sydney sind:Bondi: der bekannteste Strand Sydneys und alleine schon wegen seiner schönen Bucht, dem klaren Wasser und dem Bondi Lifestyle mit jeder Menge gestählten Körpern und schönen Menschen einen Besuch wert. Außerdem gibt es in Bondi jede Menge leckere Cafés, coole Geschäfte, Sportmöglichkeiten sowie Streetart vom Feinsten.

  • Freshwater Beach: in Freshwater Beach wurde das Surfen in Australien eingeführt. Aber nicht nur unter Surfern ist Freshwater ein absoluter Favorite, auch viele Locals lieben Freshwater Beach zum Baden und Schwimmen.
  • Camp Cove: auch Camp Cove ist ein absoluter Local Hero. Die kleine Bucht in Watsons Bay bietet einen wunderschönen Blick auf die Skyline der Stadt und ist auch aufgrund des meist sehr ruhigen Wassers sehr beliebt bei Familien.
  • Shelly Beach: ist aufgrund des klren und ruhigen Wassers sehr beliebt bei Schnorchlern und Schwimmern und aufgrund seiner Lage etwas Abseits von Manly ebenso wie Freshwater Beach auch ein guter Tipp an Tagen, an denen es in Manly zu voll wird.
  • Palm Beach: wie bereits beschrieben bietet die Lange Bucht von palm Beach samt dem Barrenjoey Head das ideale Ambiente für einen Tagesausflug mit reichlich Urlaubs- und Strandparadiesfeeling.
    Avalon: auch Avalon habe ich ja bereits angepriesen. Einfach eine wunderschöne Bucht und aufgrund der Wellen sehr beliebt bei Surfern.
  • Manly: Manly ist Sydneys zweitberühmtester Strand und überzeugt voll und ganz mit seinem entspannten Urlaubsflair. Im Endeffekt liegt der Strand keine 10 Kilometer vom hektische. Stadtkern Sydneys entfernt und durch die Manly Ferry auch großartig in ca 25 min erreichbar, aber das Lebensgefühl in Manly hat mit Großstadt eigentlich gar nichts mehr zu tun. Vielmehr kommt man sich vor wie in einem charmanten Urlaubsörtchen. Die langgezogene Bucht von Manly ist ideal zum Baden und Surfen zugleich. Außerdem gibt es auch einige Sportmöglichkeiten und leckere Cafés & Restaurants gleich entlang der Strandpromenade.
  • Coogee Beach: Coogee Beach wird von Touristen oftmals unterschätzt, erfreut sich vor allem bei Locals aber großer Beliebtheit. Coogee ist in der Regel etwas weniger stark frequentiert als Bondi. Direkt am Felsvorsprung der die Bucht von Coogee begrenzt, findet man einen Park mit tollem Ausblick über den Strand. Nicht selten sieht man Leute dort Picknicken, Sport machen oder einfach den Ausblick genießen. Direkt neben dem Strand bietet der Coogee Pavillon zudem eine der coolsten und angesagtesten Bars Sydneys. Außerdem gibts im Coogee Pavillon auch grandiose Pizzen!
  • Tamarama Beach: Tamarama Beach gilt seit langem als Hotspot für schöne Menschen in Sydney. Außerdem trägt die Lage in einer kleinen Bucht zwischen zwei mächtigen Felsvorsprüngen zum speziellen Flair des Strands bei. Erwähnen sollte man allerdings auch, dass Tamarama aufgrund der Strömungen in der Bucht auch einer der gefährlichsten Strände Sydneys ist.
  • Bronte Beach: Zuletzt darf natürlich auch Bronte nicht auf der Liste fehlen. Bronte überzeugt durch Gemütlichkeit und Entspanntheit, welche auch der schönen grünen Parkanlage mit BBQ Möglichkeiten direkt hinter dem Strand geschuldet ist. Außerdem findet man in Bronte auch einen der schönsten und coolsten Rock Pools der Stadt, der zudem auch noch gratis benützbar werden kann.

10. Sydneys großartiges Restaurantangebot auskosten

ich habe es ja bereits einige Male anklingen lassen, dass Sydney wirklich ein Paradies für Foodies ist und ich denke, dass es einfach ein Teil des Lebensgefühls und der Kultur von Sydney ist, dieses Gastroangebot auch auszukosten. Auch als Tourist sollte man daher nicht knausern und sich den ein oder andern Schmaus gönnen. Meine Frühstückshighlights sind das The Grounds of Alexandria und das Harrys Bondi. Was Abendessen betrifft, muss man das Nomads und das Chin Chin, welche beide in Surry Hills liegen, ausprobiert haben. In letzteren beiden kann ich euch das “chef’s choice” menu stark empfehlen, bei dem man im Rahmen eines mehrgängigen Menüs zum Teilen einige der Spezialitäten und signature dishes der Restaurants aufgetischt bekommt.

11. Das Alternative & Kreative Sydney in Newtown entdecken

Ein weiteres ebenso spannendes wie lebendiges und gerade deswegen so beliebtes Viertel ist Newtown. Newtown lebt von seiner Diversität, welche in jederlei Hinsicht zu verstehen ist. In Newtown leben die unterschiedlichsten Kulturen, Alters- und Stilgruppen in einem bunten Miteinander, welches der Gegend ihren positiv speziellen, vielfältigen und kreativen Charakter verleiht. Auch in Newtown und dem angrenzenden Enmore findet man eine Vielzahl an großartigen Restaurants, Cafés, Bars und Shops. Während Surry Hills eher als das gehobene In-Viertel der Stadt gilt, ist Newtown die alternativere und legerere aber dennoch sehr hippe und interessante Neighbourhood. Newtown ist ein gutes Beispiel dafür wie ein Stadtteil von einer inklusiv gelebten Diversität profitieren kann. Ich selbst durfte die Gegend ein halbes Jahr meine Heimat nennen und habe mich dort sehr, sehr wohl gefühlt. Nehmt euch am besten einen Tag um einfach in Newtown herumzuschlendern und den Flair der Gegend aufzusagen. Die wichtigste Straße in Newtown ist die King Street entlang derer ihr auch die vielen Shops und Restaurants findet. Beginnt den Tag mit einem Frühstück bei Brewtown Newtown und taucht dann ein in die Vielfalt von Newtown. Werft immer wieder mal einen Blick in die Seitenstraßen, da ihr dort oft recht beeindruckende Streetart finden könnt. Am unteren Ende der King Street befindet sich der Sydney Park, welcher ein sehr beliebter Erholungs-, Sport- und Freizeitort für Locals ist. Gegenüber in der Mays Lane findet ihr dann auch einige richtig coole Streetart Motive, für die sich der kurze Umweg jedenfalls lohnt!

12. Bridge Walk über die Harbour Bridge

Wer an Sydney denkt, verknüpft damit unweigerlich das Sydney Opera House. Mindestens genauso beeindruckend ist allerdings die Sydney Harbour Bridge, welche das Bild des Hafens von Sydney in Verbindung mit dem Opernhaus prägt und so besonders macht. Die Brücke sieht aber nicht nur extrem monumental aus, man kann auch auf einem Fußgängerweg ganz gemütlich über dir Brücke spazieren. Warum man das gemacht haben sollte? Nun zum einen hat man von der Harbour Bridge einen tollen Ausblick auf die Skyline und den Hafen. Zum anderen wirkt das Konstrukt auch aus der Nähe sehr beeindruckend. Sehr empfehlen kann ich einen Spaziergang von The Rocks ausgehend über die Brücke hinüber zum Milsons Point der nicht nur einer der besten Aussichtspunkte zu Silvester ist, sondern auch unter dem Jahr einen wunderschönen Ausblick auf Oper, Harbour Bridge und Skyline bietet. Den Rückweg tritt man dann am besten mit der Fähre vom Milsons Point Fähren Terminal beim Luna Park Vergnügungspark an, so bekommt man noch einmal einen anderen Blickwinkel auf die Brücke zu sehen und fährt letztendlich auch noch mit der Fähre darunter durch. Wer das nötige Kleingeld hat, kann natürlich für die ultimative Harbour Bridge Experience auch noch einen geführten Bridgeclimb bis zum Höchsten Punkt der Brücke machen. Der Ausblick ist atemberaubend, der Preis allerdings leider auch. Dennoch eine tolle Erfahrung.

13. Wochenendmärkte in Sydney

ein fixer Bestandteil meiner Wochenenden war immer ein Besuch auf einem der vielen Wochenendmärkte. Von den Kreationen lokaler Designer und Künstler über jede Menge Vintage Fashion bis hin zu leckerem Street Food, ist für jeden etwas dabei. Im Hintergrund sorgt Live Musik für einen entspannten Samstag bzw Sonntag Vormittag, Marktflair. Auch ohne etwas zu kaufen, habe ich meist 1-2 Stunden auf den Märkten verbracht, weil es einfach extrem gemütlich war dort etwas mit Freunden herumzusitzen oder zu bummeln und bei einem Becher Kaffee ein bisschen dem Treiben dort zu folgen. Am liebsten ging ich immer Samstags zu den Glebe Markets, aber auch die Paddington Markets fand ich immer total cool. Sehenswert, sind auch die etwas touristischeren aber dennoch sehr netten the Rocks Markets.

14. Tagesausflug in die Blue Mountains

in nahezu jedem Reiseführer zu Sydney findet man die Empfehlung, einmal einen Tagesausflug in die Blue Mountains zu machen. Umso peinlicher ist es, dass ich, obwohl ich bereits insgesamt knapp ein halbes Jahr in der Stadt verbracht habe, es bisher noch nie raus in den Blue Mountains National Park geschafft habe. Irgendwie kam jedes mal, als ich mir vornahm einen Ausflug dorthin zu machen etwas dazwischen. Dennoch denke ich, dass die Blue Mountains in meiner Liste von Must-Dos in und um Sydney nicht fehlen dürfen. Vor allem die Fotos vom Echo Point Lookout von dem man die berühmten Three Sisters Berggipfel sowie das weitläufige und mit Regenwald bewachsene Jamison Valley sehen kann, machen mir Lust bei meinem nächsten Sydney Ausflug endlich einen Tag in die nördlich von Sydney gelegene Blue Mountains Region zu fahren. Von Bergwanderungen, über Bush- und Forestspaziergängen bis hin zu Tierwelterlebnissen bieten die Blue Mountains ein wahres Paradies für Aktivurlauber, die einmal einen Tag abseits der Hektik der Stadt verbringen wollen.

15. Wildlife Tour im Taronga Zoo

Was wäre Australien ohne seine artenreiche Tierwelt. Von kangaroos und Wallabies, über Koalas und Wombats, bis hin zu den weniger beliebten Zeitgenossen wie Schlangen und Spinnen, die Tierwelt in Australien ist schon etwas ganz Besonderes. Im Taronga zoo findet man all diese und viele andere Tiere, wobei der Taronga Zoo besonders darauf bedacht ist, den Tieren ein möglichst artgerechtes zuhause zu bieten und man den Besuchern auch etwas beibringt. Es gibt dabei immer wieder Talks mit Tierpflegern und Wildlife Experten des Zoos, die einen über einzelne Zeitgenossen oder ganze Gruppen, wie zB die gefürchtete Spinnenwelt Sydneys aufklären. Das war sogar für mich mit meiner Spinnenphobie überaus interessant und irgendwie beruhigend. Daneben sind natürlich die Koalas, Kangaroos, wombats, platypus, giraffen, affen und Elefanten die Stars des Zoos. Auch von der Location her ist Taronga nicht einfach irgend ein normaler zoo. Mit der Fähre geht es zunächst von Circular Quay auf die gegenüberliegende Seite des Hafens von Sydney. Bei der Ankunft am Fährenterminal von Taronga am Fuße eines dicht mit Wald bewachsenen Hügels überkommt einen ein bisschen das Gefühl man wäre in Jurrasic Park gelandet, nicht zuletzt auch aufgrund der Gondelbahn, die einen nach oben zum Taronga Eingang bringt. Von Taronga aus hat man auch immer wieder tolle Ausblicke hinüber auf die Oper und die Harbour Bridge sowie die Skyline. Alles in allem ein toller Ausflug für jung und alt!

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